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Gut gefüttert ist halb gewonnen!

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Gut gefüttert ist halb gewonnen!

Der Winter ist vorbei und die ersten Turniere stehen wieder vor der Tür. Damit stellt sich für viele Reiter die Frage nach dem richtigen Trainingsplan. Die Kondition muss wieder gesteigert werden und die Pferde wollen richtig gymnastisiert werden bevor es an die eigentliche Turniervorbereitung geht. Selbstverständlich ist auch die richtige Fütterung ein entscheidender Faktor für das angestrebte Ziel. Zahlreiche Futtermittel versprechen diverse Trainingserfolge, doch welches Futter ist für welches Pferd nun wirklich das passende. Das Überangebot auf dem Markt hat zur Folge, dass viele Reiter ihr Pferd maßlos überfüttern oder sich gar nicht mehr mit dem Thema beschäftigen wollen. Letztendlich ist es so, Futtermittel bewirken keine Wunder. Von einem schlecht veranlagten Pferd sind durch noch so gut durchdachte Fütterungs- und Trainingspläne keine Höchstleistungen zu erwarten. Dennoch kann mit der richtigen Fütterung und einem gezielten Training die Leistung deutlich verbessert werden. Auf der anderen Seite beeinflussen jedoch falsche Arbeit und auch eine mangelhafte Fütterung die Leistungsfähigkeit der Pferde nachhaltig. Im Training benötigen Reitpferde zusätzlich zum Erhaltungsbedarf Energie für die Muskelarbeit, doch auch der Eiweißbedarf steigt deutlich an. Der Mehrbedarf kommt u. a. durch die hohe Schweißbildung zustande. Im Schweiß sind neben den Mengenelementen Natrium, Chlorid und Kalium auch Stickstoff in hohen Mengen enthalten. Weiterhin benötigen die Darmbakterien eine bestimmte Relation zwischen Energie und Eiweiß um vermehrungsfähig zu bleiben. Nimmt also die Energiedichte im Futter zu, muss auch der Eiweißgehalt steigen. Doch der wichtigste Einflussfaktor auf den Eiweißbedarf ist das Training und damit der Muskelaufbau! Nach einem etwas ruhigeren Winter müssen die Pferde im Frühjahr und Sommer meist mehr arbeiten, um ihre Muskelmasse wieder aufzubauen. Dafür werden Aminosäuren benötigt. Eine einfache Erhöhung des Aminosäureanteils im Futter könnte, wenn viel Eiweiß gefüttert wird, den Organismus unnötig belasten. Daher sind Futtermittel wichtig, die eine möglichst geeignete Aminosäurestruktur aufweisen. Zu diesen Futterpflanzen gehören u.a. Sojabohnen oder Luzerne. Futtermittel für Sportpferde wie das Original Höveler Active haben ein fein aufeinander abgestimmtes Energie-/ Proteinverhältnis und sollten somit ein fester Bestandteil der Ration eines Sportpferdes sein.

Aber auch die Versorgung mit Mineralien und Vitaminen darf nicht vergessen werden. Eine ausreichende Versorgung mit Eisen, Kupfer und den wasserlöslichen Vitaminen B6 und B12 tragen z. B. zur Blutbildung bei. Vitamin E und Selen sind wichtig für die Funktion der Muskelzellen und Natrium, Chlor, Selen und Vitamin E tragen entscheidend zur Herz-/ Kreislauffunktion bei. Kurzfristig können Versorgungslücken in der Ernährung über Zusatzfuttermittel gedeckt werden. Langfristig sollte das Ziel sein, eine gesunde Basisversorgung über das Grund- und Krippenfutter zu ermöglichen, um nur noch in besonderen Bedarfssituationen auf Supplemente zurück zu greifen. Nicht vergessen darf bei der Fütterung eine ausreichende Versorgung mit Elektrolyten. An den Tagen, an denen Pferde vermehrt schwitzen, müssen Elektrolytverluste dringend ausgeglichen werden. Dies ist über kein „normales“ Futter möglich und sollte in Form von Zusatzfuttermitteln erfolgen.