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Spitzenleistungen in Wermelskirchen

Ü40-NRW-Cup

Spitzenleistungen in Wermelskirchen

Früh aufstehen hieß es für die dessurreitenden Teilnehmer des Höveler-Ü40-NRW-Cups an Fronleichnam. Nicht ganz eine Woche nach der ersten Qualifikation für die rheinischen Reiter, die Ende Mai in Sevelen stattfand, rief beim Turnier des RFV Dhünn in Wermelskirchen die zweite Qualifikation.

Doch das frühe Aufstehen sollte sich lohnen: Diesmal starteten die Teilnehmer bei schönstem Turnierwetter in die L*-Dressur auf Trense. Von über 50 Nennungen waren letztlich 30 Reiter am Start, die in zwei Abteilungen platziert wurden.

Mit Abstand die beste Runde drehte die Zweitplatzierte der ersten Qualifikation, Ulrike Wefelnberg. Im Sattel ihrer Hannoveranerstute Renaissance W zeigte sie sich in noch besserer Form als fünf Tage zuvor. Schwungvoll und korrekt absolvierten die Reiterin des RV Voerde und die zwölfjährige Royal Diamond-Tochter die geforderte Aufgabe und erhielten vom Richterduo Lieselotte Engels und Hannelore Hebel die Traumnote 7,9. Für diese Leistung bekam Renaissance aus den Händen von Judith Nossek von den Höveler Spezialfutterwerken vor der Platzierung die Siegerdecke aufgelegt und von den Richtern wurde ihr die prächtige Höveler-Siegerschleife angesteckt. Auch in der Gesamtwertung liegt Ulrike Wefelnberg damit nach zwei von drei Qualifikationen in Führung und hat das NRW-weite Finale damit fest im Blick.

Die zweite goldene Schleife ging mit einer Wertnote von 7,5 an Stefanie Münch von der RTG Gut Hellerhof. Die 41-jährige Düsseldorferin hatte den Rheinländer Rock Sometimes mit nach Wermelskirchen gebracht und eine lektionssichere, losgelassene Runde mit dem Siebenjährigen gedreht. Für Stefanie Münch und Rock Sometimes war es der erste Start im Höveler-Ü40-NRW-Cup.

Die zweiten Plätze sicherten sich beim RFV Dhünn Natalie Wurth (LZRV Bergische Höhen) und Sandra Michaelis (RFV Dülken-Viersen) mit den Wertnoten 7,3 bzw. 7,2. Für die 42-jährige Natalie Wurth und ihre rheinische Fuchsstute mit dem außergewöhnlichen Namen Liesbeth Leana war es ebenfalls der erste Start im Höveler-Ü40-NRW-Cup, Sandra Michaelis hatte mit ihrem Württembergerwallach Walk of Fame bereits in Sevelen auf Platz vier Punkte sammeln können und liegt damit in der Gesamtwertung derzeit an zweiter Stelle.

Gleich dreimal wurde Platz drei vergeben: Einmal für Monika Kutsch (RTG Siefer Hof-Herkenrath) und ihre rheinische Abanos-Tochter Alinea, die mit der Wertnote 7,1 in der ersten Abteilung auf dem Bronzerang landeten. Und dann noch für Sandra Kiesewetter (RSG Köln) und Andrea Bromby (LRV Mülheim), die mit ihren Pferden Kingdom for Margaux und Donna Corleone jeweils die Wertnote 6,8 erhielten und damit den dritten Platz in der zweiten Abteilung belegten. Die an erster bis dritter Stelle platzierten Reiter freuten sich jeweils über ein Höveler Grooming Bag aus den Händen von Judith Nossek.

Zweiter Sieg für Meike Kritzler und Naomi
Die zweite Siegerdecke und zweite goldene Schleife im Höveler-Ü40-NRW-Cup holten sich in Wermelskirchen Meike Kritzler (RSG Mottenkaul) und die Numero Uno-Tochter Naomi. Das Duo konnte schon bei der ersten Quali in Sevelen voll und ganz überzeugen und bestach auch in Wermelskirchen wieder durch einen tollen Stil, eine klasse Aufmachung, rhythmisches Reiten – und natürlich Fehlerlosigkeit. Mit einer Wertnote von 8,5 sahen auch die Richter Hannelore Hebel und Heinz-­‐Detlef Jansen das Duo ganz vorne. Damit hat die 46-jährige Aachenerin bereits jetzt das Punktemaximum von 100 gesammelt, da für den Finaleinzug nur die besten zwei Qualifikationsergebnisse gewertet werden. Die Starterlaubnis für das NRW-­‐Finale ist Meike Kritzler und Naomi also bereits sicher – und sie werden in Unna-­‐Massen definitiv zu den Favoriten auf den Gesamtsieg gehören! Auch die Plätze zwei und drei in der Hunterprüfung gingen an "alte Bekannte", die es ebenfalls bereits in Sevelen in die Platzierung geschafft hatten. Die silberne Schleife durfte diesmal Melanie Riesener (RFV Dinslaken-Hiesfeld) entgegennehmen – damit konnte sie sich gegenüber der ersten Qualifikation um drei Plätze verbessern. Unter dem Sattel hatte die 40-Jährige wieder ihren Hannoveranerwallach Chaplin von Condor M aus einer Ecuador xx-Mutter. Für ihre saubere, sichere und sehr ansehnliche Runde im Parcours erhielt dieses Paar die Wertnote 8,1. Ein Abo auf Platz drei hat im Höveler-Ü40-NRW-Cup bislang Susanne Goymann (RFV Jan von Werth Jülich). Die 52-Jährige war mit ihrer Schimmelstute Corona, einer Contini-Tochter, bereits in Sevelen zur weißen Schleife gesprungen und nahm diese auch aus Wermelskirchen mit (7,7). In der Gesamtwertung rangiert sie damit auf Platz zwei hinter Meike Kritzler und vor Melanie Riesener und hat das Finale in Unna-Massen direkt im Visier. Auch in der Hunterprüfung, in der insgesamt 19 Reiter an den Start gingen, gab es für die ersten drei Platzierten wieder jeweils ein Höveler Grooming Bag als Ehrenpreis. Judith Nossek von den Höveler Spezialfutterwerken begleitete genau wie Andrea Jonas von der organisierenden PEMAG – Pferdesport Service und Marketing AG sowohl die Dressur- als auch die Hunterprüfung von Anfang bis Ende und freuten sich mit den Siegern und Platzierten. "Die Stimmung unter den Teilnehmern war super und wir haben sehr viel positive Resonanz von allen Seiten bekommen. Sogar die Richter finden den Höveler-Ü40-NRW-Cup klasse", resümierte Judith Nossek. Die dritte und damit letzte "rheinische" Qualifikation im Höveler-Ü40-NRW-Cup findet vom 14. bis zum 16. August beim RV Bayer Leverkusen statt.

Infos: www.pemag.de, www.hoeveler.com
BUs - Dressur: Richterin Hannelore Hebel, Ulrike Wefelnberg (Siegerin 1. Abteilung Dressur), Andrea Jonas von der PEMAG – Pferdesport Service und Marketing AG, Judith Nossek, Produktmanagerin bei den Höveler Spezialfutterwerken, Stefanie Münch (Siegerin 2. Abteilung Dressur) und Richterin Lieselotte Engels.
BUs - Hunter: Judith Nossek, Produktmanagerin bei den Höveler Spezialfutterwerken, Andrea Jonas von der PEMAG – Pferdesport Service und Marketing AG und Richter Heinz-Detlef Jansen freuten sich mit der Siegerin der Hunterprüfung, Meike Kritzler.
Fotos: Sandy Eilers