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Stoffwechselerkrankungen

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Stoffwechselerkrankungen

Beim Gang durch einen Pferdestall fallen einem manchmal Pferde auf, die Schwierigkeiten haben, das Fell zu wechseln bzw. das Fell lang, struppig und glanzlos ist. Dann gibt es Pferde, die trotz einer gesunden Fütterung an Hufrehen erkranken. Nicht selten sind auch dicke Pferde zu sehen, obwohl die Fütterung angemessen ist.

Eine mögliche Ursache für diese Symptome können Stoffwechselstörrungen sein.
Das Problem bei diesen Erkrankungen ist, dass sie gar nicht oder erst sehr spät erkannt werden. Meistens fallen zuerst nur die Begleiterkrankungen auf.

Zu einer der häufigsten Stoffwechselerkrankungen zählt das Equine Cushing-Sydrom (ECS). Die Ursache für Cushing ist eine Störung der Hirnanhangsdrüse, die für den Hormonhaushalt und somit alle Stoffwechselprozesse im Körper verantwortlich ist. Das Immunsystem ist in Folge des ECS geschwächt, was zu weiteren Erkrankungen wie Infektionen führen kann. Häufig werden meist nur die Symptome behandelt wie zum Beispiel Hufrehe, langsamer verzögerter Fellwechsel, Lustlosigkeit, Gewichtsabnahme, Leistungsschwäche, Fruchtbarkeitsstörungen oder Infektionen. Meist fällt zuerst das lange zottelige Fell auf. Das Equine Cushing Syndrom ist nicht heilbar, die Symptome können aber durch eine medikamentöse Behandlung verbessert werden.

Andere Pferde sind dagegen eher fettleibig und das, obwohl sie bereits „Diät“ halten. Dies kann ein Zeichen für das Equine Metabolische Syndrom (EMS) sein, welches eine weitere Stoffwechselerkrankung ist. Das EMS tritt mit vermehrter Fettbildung im Nacken, an der Schulter und der Kruppe auf, da es sich um eine Erkrankung des Energie-, bzw. Zuckerstoffwechselns handelt. Eine Folgeerkrankung des Equinen Metabolischen Syndroms kann Hufrehe sein. Ursache ist oft eine dauerhafte Überfütterung, die zu einer Störung des Stoffwechsels führt. Zudem kann auch mangelnde Bewegung eine Ursache für Verfettung sein.

Bei der Fütterung von Pferden mit  ECS und EMS ist darauf zu achten, dass das Futter kohlenhydratreduziert ist. Zudem sollte auf stärkereiches Kraftfutter (Getreide), melassierte Trockenschnitzel, Trockenkarotten und frisches Gras weitergehend verzichtet werden. Magere ECS-Patienten können mit fettreichem und kohlenhydratreduziertem Krippenfutter versorgt werden, wie zum Beispiel durch Original Höveler Puritan, dass speziell für Pferde mit Stoffwechselstörungen entwickelt wurde. Außerdem ist darauf zu achten, dass das Futter ausreichend hochwertige Aminosäuren enthält, um einem Muskelabbau entgegen zu wirken. Als gezielte Ergänzung zum Original Höveler Puritan kann das Original Höveler Reformat verwendet werden. Die essentiellen Aminosäuren im Original Höveler Reformat unterstützen u. a. den natürlichen Muskelaufbau des Pferdes.

PSSM (Polysaccharide Storage Myopathie) ist eine vererbbare Stoffwechselerkrankung. Bei dieser Stoffwechselstörung kommt es zu „kreuzverschlagsähnlichen“ Symptomen, wie Bewegungsunlust, wechselnde Lahmheiten oder Muskelsteifheit. Pferde, die an PSSM erkranken, sind meist eher zu dünn. Bei der Fütterung sollte Kraftfutter durch ölhaltige Futterbestandteile ausgetauscht werden. Es können zum Beispiel unterschiedliche Öle, Leinsamenkuchen, Sojaöl oder Sojaextrationsschrot gefüttert werden. Eine Kombination aus verschiedenen hochwertigen Ölen sind zum Beispiel in equinova® X-Oil-Energy enthalten. Equinova® X-Oil-Energy ist besonders reich an ungesättigten Fettsäuren und unterstützt durch das enthaltende L-Carnitin den Transport der Fettsäuren in die Zellen. Weiterhin ist auf eine optimale Unterstützung der Muskulatur zu achten, wie zum Beispiel durch die Fütterung von equinova® Myoprotect oder dem Original Höveler Reformat. Diese beiden Ergänzungsfuttermittel fördern den natürlichen Muskelaufbau und helfen einem Muskelabbau entgegenzuwirken.
Um die Kohlenhydrate im Futter zu reduzieren, empfehlen wir die Fütterung von Original Höveler Puritan.
Zusätzlich zur Fütterung sollten die Pferde mäßig aber regelmäßig bewegt werden, um einem Muskelabbau vorzubeugen.