equinova - Isotonic

Isotonic

equinova® Isotonic - Erholung. Schnell. Elektrolyte. Mineralausgleich. Leistungserhalt

Zur Unterstützung und zum Ausgleich von Elektrolytverlusten.
Elektrolyte dienen der Aufrecht­erhaltung lebens­wichtiger Vor­gänge inner­halb der Zellen. Bei hohen Belast­ungen durch Training, Wett­kampf oder Arbeit treten schnell erhöhte Verluste über den Schweiß auf. Werden Sie nicht aus­geglichen, reduziert sich die Leistung der Pferde deutlich. Teil­weise treten auch Muskel­verkrampf­ungen auf.

 

 

equinova Isotonic Powder Powder

Zusammensetzung:

Natriumchlorid, Kaliumchlorid, Weizenmehl, Dicalciumphosphat, Magnesiumfumarat, Leinöl raffiniert

Analytische Bestandteile:

62 % Rohasche, 1 % Calcium, 0,6 % Phosphor, 21,8 % Natrium, 0,4 % Magnesium, 1,2 % Rohprotein, 2,1 % Rohfett

Ernährungsphysiologische Zusatzstoffe je kg:

4.000 mg Vitamin E als all rac-alpha-Tocopherylacetat (3a700), 75 mg Eisen als Glycin-Eisenchelat-Hydrat (E1), 130 mg Zink als Glycin-Zinkchelat-Hydrat (E6), 4 mg Selen in organischer Form aus Saccharomyces cerevisiae CNCM I-3060 3b8.10

Fütterungsempfehlung pro Tier und Tag (600 kg LM):

equinova Isotonic Powder Powder

Pferde, leichte Arbeit: 50 g
Pferde, mittlere Arbeit: 70 g
Pferde, schwere Arbeit: 100 g
Ponys (300 kg): 30 g

Bei physischer Aktivität des Körpers entsteht aus der chemischen (Futter-)Energie neben Bewegungsenergie überwiegend Wärmeenergie. Nur rund 25-35% der Energie im Muskel werden zu Bewegungsenergie umgewandelt. Um die zusätzliche Wärme zu regulieren und die Kerntemperatur stabil zu halten, bildet der Körper des Pferdes große Mengen an Schweiß (ein 600 kg schweres Pferd hat einen Schweißverlust von rund 9 Litern pro Tag bei mittlerer Arbeit). Schweiß besteht zu über 90 % aus Wasser und dient der Kühlung des Organismus durch Verdunstung. Dieser setzt sich neben Wasser überwiegend aus den Mengenelementen Natrium (3 g/l), Chlor (5,5 g/l) und  Kalium (1,6 g/l) zusammen (Meyer und Coenen 2002). In geringeren Mengen spielen auch Calcium, Magnesium und Stickstoff sowie einige Spurenelemente eine entscheidende Rolle. Die Versorgungsgrundlage mit den wichtigsten Elektrolyten kann nicht aus dem Blutplasmagehalt abgeleitet werden. Der Kaliumgehalt steigt sogar bei Belastung eher an, da Kalium aus den Muskelzellen austritt und in das Blutplasma übergeht.

Temporäre Hypokaliämien können sich negativ auf die Herzfunktion auswirken. Bei einem extremen Mangel (z.B. durch hohe Schweißverluste) ist nur bei Chlor ein möglicher Rückgang des Plasmawertes möglich. Die Versorgung mit Elektrolyten kann daher besser über Harnanalysen getestet werden.

Natrium und Chlor: Diese Mengenelemente sind wichtig für die Erhaltung des osmotischen Drucks, für die Regulation des Säure/Basen- und des Wasserhaushalts.

Bedarf: 20 mg Na/kg LM und Tag und 80 mg Cl/kg LM und Tag im Erhaltungsstoffwechsel.

Bei einem Mangel kann es zu Leistungsschwächen, Kreislaufstörungen, Lecksucht und Gewichtsabnahme kommen.

Kalium: 90% des im Körper enthaltenen Kaliums befindet sich im Intrazellularraum der Zellen, besonders in den Muskelzellen. Kalium ist genauso wie Chlor und Natrium für den osmotischen Druck unentbehrlich. Weiterhin dient Kalium zur Aktivierung zahlreicher Enzyme.

Badarf: 50 mg/kg LM und Tag

Quellen: Meyer H. und Coenen M (2002): Pferdefütterung, 4. Auflage, Parey Verlag

Top-Leistungen fordern Top-Versorgung.

Eine starke Beanspruchung stellt hohe Anforderungen an die Fütterung von Pferden. Besonders wichtig sind zum einen ein ausgewogener Energie- und Nährstoffhaushalt und zum anderen eine ausreichende Versorgung mit Wasser und Elektrolyten. Der Bedarf an Mineralstoffen kann bei der Arbeitsleistung der Pferde meist nicht durch die konventionelle Fütterung gedeckt werden. Dabei ist die Versorgung leicht, denn die Aufnahme erfolgt über das Wasser oder das Futter. equinova® Isotonic besteht aus allen wichtigen Elektrolyten, die im Schweiß enthalten sind und kann entweder über die Futterration oder über das Trinkwasser verabreicht werden. Ist der Elektrolyt-Haushalt beim Pferd ausgeglichen, ist auch die Regenerationsphase nach großer Anstrengung schneller abgeschlossen.

Ist die Zufuhr an Wasser und Elektrolyten zu gering, bleibt die Schweißbildung trotzdem unverändert. Dies geschieht allerdings auf Kosten des Körperbestandes, so dass es auf Dauer zu Mangelerscheinungen kommen kann. Daher sollte bei ansteigender Belastung oder bei erhöhten Temperaturen im Sommer auf eine ausreichende Wasser- und Elektrolytversorgung geachtet werden (ausgewachsene Pferde sollten bei mittlerer Arbeit ca. 7 l Wasser/100 kg LM/Tag aufnehmen). Einen „Wasserspeicher“ erlangen Pferde durch eine ausreichende Heuaufnahme. Heu hält das Wasser und die Elektrolyte im Darm fest, so dass diese dem Pferd bei Bedarf zur Verfügung stehen. Weiterhin sollte der Reiter seinem Pferd während des Trainings genügend Schrittpausen ermöglichen. Nur so kann der Organismus immer wieder abkühlen und der Blutkreislauf stabil bleiben. Nach dem Reiten und einer anschließend angemessen langen Schrittphase sollte das Pferd mit Wasser abgekühlt werden. Wenn es draußen noch nicht richtig warm ist, kann dies auf die Beine beschränkt werden. Bei warmem Wetter kann das gesamte Pferd abgespritzt werden. Bitte achten Sie darauf, dass Sie erst die Beine kühlen und erst im Anschluss den Rumpf. Nach dem Kühlen sollte das Pferd mit einem Schweißmesser abgetrocknet werden und kälte- und windgeschützt trocknen können. Eine anschließende Versorgung mit Wasser und Elektrolyten (equinova ® Isotonic) ist sinnvoll.