equinova - Betacarotilyt

Betacarotilyt

equinova® Betacarotilyt - Hengste. Fruchtbarkeit. Stuten. Zucht. Vitamin A. Rosse.

Zur Unterstützung der Fruchtbarkeit von Stuten und Hengsten.
ß-Carotin ist eine Vorstufe von Vitamin A. Als solches kann equinova® Beta­carotilyt den hohen Vitamin A-Bedarf von Zucht­pferden und Fohlen aus­gleichen. Durch eine gezielte Zufüt­terung von ß-Carotin werden die gestei­gerten An­forder­ungen an eine adäquate Ver­sorgung mit Vitamin A während dem letzten Drittel der Trächtig­keit und während der Laktation ver­bessert.

Besonders wichtig ist Vitamin A für eine aus­reichende Menge an Kolostrum und damit für die Ver­sorgung des Fohlens mit Nähr­stoffen. Der Vitamin A-Gehalt eines Fohlens ist abhängig vom Gehalt in der auf­genommenen Milch, da ein Fohlen keine eigenen Reserven in der Leber hat.

 

 

Powder

Zusammensetzung:

Haferfuttermehl, Weizennachmehl, Weizenkeime, Traubenzucker, Weizenkleie, Bierhefe, Calciumcarbonat, Leinöl

Analytische Bestandteile:

13,9 % Rohprotein, 8,4 % Rohasche, 4,6 % Rohfett, 3,0 % Rohfaser, 1,6 % Calcium, 0,6 % Lysin, 0,5 % Threonin, 0,5 % Phosphor, 0,2 % Methionin, 0,1 % Natrium, 0,1 % Magnesium

Ernährungsphysiologische Zusatzstoffe je kg:

300.000 iE Vitamin A (E672), 8.000 mg Vitamin E (3a 700), 12.000 mg Beta-Carotin (E160a)

Fütterungsempfehlung pro Tier und Tag (600 kg LM):

Powder

Stuten: 50 g *
Hengste: 50 g **

* 2 Wochen vor bis 2 Wochen nach der Besamung und 1 Monat vor dem Abfohlen bis zum Ende des 2. Monats der Laktation.
** während der Decksaison

Die Gesundheit von Fohlen beginnt bereits bei den Eltern. Für Frucht­bar­keits­störungen sind neben der Fütterung noch zahl­reiche andere Faktoren verant­wortlich. So kann z. B. das Klima, Stress oder Infek­tionen eine Rolle spielen. Für das Ein­setzen der Rosse bzw. für die Vitalität der Ova scheint eine aus­reichende Vitamin A- und Karotin-Ver­sorgung nötig zu sein. Daher ist bei karotin­armen Rationen (Hafer, älteres Heu, Stroh) eine zusätzliche Versorgung wichtig. Ist die Stute einmal erfolg­reich gedeckt muss die Ernährung während der gesamten Gravitation angepasst werden. Anfangs ist eine moderate Energie- und Nähr­stoff­versorgung (ähnlich wie im Erhaltungs­bedarf) wichtig und erst ab dem letzten Drittel der Trächtig­keit steigt der Bedarf deutlich an.

Besonders wichtig ist Vitamin A für eine aus­rei­chende Menge an Kolostrum und damit für die Ver­sor­gung des Fohlens mit Nähr­stoffen. Der Vi­ta­min A-Gehalt eines Fohlens ist ab­hängig vom Gehalt in der auf­ge­nom­menen Milch, da ein Fohlen keine eigenen Reserven in der Leber hat.

Pferde, die in der Zucht eingesetzt werden, haben spezielle An­forder­ungen an ihre Ernähr­ung. Die Qualität und Aus­gewogen­heit des Futters bestimmen die Frucht­barkeit, Ent­wicklung des Embryos sowie des heran­wachs­enden Fohlens. Wer effizient züchten will, sollte seine Pferde bedarfs­gerecht und hoch­wertig füttern. Als Vorstufe von Vitamin A hat ß-Carotin eine heraus­ragende Rolle im Organis­mus einer Zucht­stute, eines Deck­hengstes oder eines Fohlens. Während der Weide­saison, wenn sehr große Mengen Gras auf­genommen werden und der Bedarf an ß-Carotin aus­reichend gedeckt wird, ist bei Stall­haltung auf eine zusätzliche Ver­sorgung zu achten, da auch der Anteil an ß-Carotin in Heu oder in Silage während Lagerung ständig ab­nimmt. Durch spezielle Enzyme kann das Provitamin ß-Carotin in der Dünn­darm­schleim­haut in Vitamin A um­gewandelt werden.

Besonders bei Stuten beein­trächtigt ein Vitamin A-Mangel die Funktion der Gebär­mutter. Die Füt­terung von ß-Carotin hat neben einer direkten Vitamin A-Füt­terung den Vorteil, dass nur so viel ß-Carotin in Vitamin A um­gewandelt wird, wie benötigt wird. Ist der Vitamin A-Bedarf gedeckt, wird die Um­wandlung gestoppt. So kann es nicht zu einer Über­versorg­ung mit toxischer Wirkung kommen. Übrigens: Eine ß-Carotin-Ver­sorgung aus­schließ­lich über die Füt­terung von Möhren zu erbringen, ist wenig em­pfehlens­wert. Ein Kilo­gramm Möhren enthält ca. 60 mg ß-Carotin. Der Tages­bedarf bei einem aus­gewachs­enen Pferd liegt bei etwa 200 mg. Zu große Mengen an Möhren können jedoch zu Durch­fall führen, der wiederum den Organis­mus schwächt.