Gut durch den kalten Winter

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Gut durch den kalten Winter

Auch für unsere vierbeinigen Freunde bedeutet der nahende Winter eine Umstellung. Sowohl der Fellwechsel, das Aufstallen von Weide auf Stall sowie die kühlere Luft beschäftigt den Organismus. Der Erhaltungsstoffwechsel ist bei Kälte erhöht, was bedeutet, dass das Pferd mehr Energie benötigt. Der Bereich, in dem der Wärmehaushalt nicht durch die Variation des Energiestoffwechsels reguliert werden muss, wird auch „thermoneutrale Zone“ genannt und liegt bei Pferden zwischen -15 °C und +25 °C. Der kritische untere Bereich gilt dabei eher für eine trockene Kälte ohne starke Luftbewegung. Bei einer feuchten und klammen Außentemperatur kann sich der Energiebedarf schnell auf bis zu 10 % in unseren Breiten erhöhen. Diese Schwankungen im Energiebedarf sind jedoch individuell zu sehen. Manche Robustpferde fühlen sich erst bei 0 °C richtig wohl, wohingegen ein blütiger Araber schon bei 10 °C das Frieren anfangen kann. Auch die Haltungsbedingungen setzen unseren Vierbeinern im Winter zu. Ein geheizter Stall ist zwar für uns Menschen angenehm, bietet dem Pferd aber keine Möglichkeiten, sich angemessen an die Außentemperaturen anzupassen. Am besten kommen unsere Vierbeiner in einem gut isolierten Stall mit stetig frischer Luft sowohl im Sommer als auch im Winter zurecht. Dabei sollte speziell im Winter darauf geachtet werden, dass die Pferde nicht in Zugluft stehen.

Viele Pferde können sich im Winter weniger frei bewegen und sind auch nicht mehr so lange an der frischen Luft unterwegs wie in der Weidesaison. Fast schon automatisch werden dann die Atemwege anfälliger. Die veränderten Haltungsbedingungen betreffen auch das Fell, die Hufe und den Stoffwechsel der Tiere. Diese Stressfaktoren können sich auch negativ auf das empfindliche Magen-Darm-System eines Pferdes auswirken und somit auch zu einer Unterversorgung führen. In solch einer Situation können schon kleine Mengen an Bronchialkräutern oder ein Kräutermüsli den Organismus und die Atemwege unterstützen. Aber auch energiereichere Futtermittel wie unser Original Active oder Oldie-Mix können sowohl Sportpferde als auch ältere Pferde vor dem Abbau der Masse helfen. Dabei sollte stets die Grundfütterung des Pferdes beachtet werden. Eine Versorgung mit ausreichend Raufutter von mindestens 1,5 kg pro 100 kg Körpergewicht ist unablässig.

So kann ein Energieverlust durch eine erhöhte Futtermenge ausgeglichen werden. Auch eine zusätzliche Gabe von Ölen über das Kraftfutter verbessert den Energiegehalt einer Ration. Hier eignet sich unser X-Oil-Energy von equinova®. Die enthaltenen hochwertigen Öle sind an den speziellen Bedarf von Pferden angepasst und können zusätzlich die Fellentwicklung positiv beeinflussen. Das enthaltene L-Carnitin ermöglicht eine optimale Umsetzung der Fettsäuren im Stoffwechsel. Luzernecobs, wie unsere Original Höveler PUR.LUZERNE, eignen sich gut für die Zunahme bei zu dünnen Pferden oder zur Unterstützung bei Pferden im Muskelaufbau. Die in der Luzerne enthaltenen essentiellen Aminosäuren unterstützen dabei die Muskulatur. Sie lassen sich sehr schnell einweichen und eignen sich ideal als Ergänzung zu einer Getreideration.

Eine Alternative zu einer Rationsumstellung bietet das Original Reformat. Mit diesem Mineral- und Vitaminergänzer hat man die Möglichkeit, die bestehende Ration unverändert zu lassen und gezielt aufzuwerten. Durch das optimale Aminosäure-Verhältnis aus Soja und Bierhefe unterstützt es den Muskel- und somit den Masseaufbau.

Eine weitere wertvolle Unterstützung bieten Mashs. Diese schöne Ergänzung hat positive Auswirkungen auf den Organismus, im speziellen auf den Magen-Darm-Trakt unserer Vierbeiner. Zudem ist ein warmes Mash auch ein schöner Zusatz für wetterempfindliche Pferde. Mashs stellen mit ihrem hohen Anteil an Schleimstoffen aus Leinsamen und/oder Flohsamen eine gute Wasserbindungskapazität dar. Sie überziehen die Magen- und Darmschleimhaut mit einem schützenden Film und sorgen somit für einen ausgeglichenen Magen und Darm. Auch Kleie besitzt eine gute Quellfähigkeit und verfügt über schleimbildende Bestandteil wie ß-D-Glucane und wasserlösliche Xylane. Vitamine, wie Vitamin E- oder auch das Zusetzen von Selen, können sich positiv auf den Zellstoffwechsel auswirken. Außerdem sind viele Mashs reich an ungesättigten und gesättigten Fettsäuren auf Grund von viel gutem Leinöl und Leinkuchen. Dies kann eine gesunde Haut und glänzendes Fell zur Folge haben.